Stiftsmusik Stuttgart

Pressestimmen


Mit bewundernswerter Energie und Konzentration

Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln | Karfreitagskonzert 18.04.2014

Veronika Großkreutz (22.04.2014 Stuttgarter Nachrichten)

»... Dass der zweistündige Abend bis zum Ende in Bann zog, dafür sorgte Stiftskantor Kay Johannsen, der alle Beteiligten - die Stuttgarter Kantorei und das riesig besetzte Orchester, das Solistenquartett und die Orgel - mit bewundernswerter Energie und Konzentration zusammenhielt und durch sorgsame Tempodramaturgie und detaillierte Übergangsgestaltung den Spannungsbogen straff hielt. Und mittendrin Johannes, der PRophet, alias Brenden Gunnell. Ein großartiger Tenor, der seinen anspruchsvollen Part mitreißend gestaltete, immer höhensicher, deutlich artikulierend und sich gegen orchestrale Klanggewitter durchsetzend.«


Visionen vom Weltgericht

Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln | Karfreitagskonzert 18.04.2014

Dietholf Zerweck (23.04.14 Esslinger Zeitung)

»Mit dem Tenor Brenden Gunnell singt ein idealer Interpret die Hauptrolle des Johannes. Höchst differenziert und mit souveräner Textdeutung gestaltet er die visionären Szenen: Seine ariosen Passagen, seine blitzenden Kantilenen und die Intensität seines Sprechgesangs gliedern das Werk auf packende Weise. (...) Bewundernswert ist die Leistung der Stuttgarter Kantorei, die auch die manchmal verzwickten Stimmverschiebungen tadellos bewältigt und die Ausdruckswechsel klangkräftig darstellt. Erstaunlich, wie nach dem 16-fachen, bombastischen »Hallelujah!« der Geretteten samt Orgelgebraus die 32 Männerstimmen des Chors das gregorianische Dankgebet in schlichter unisono-Homogenität singen. – Enthusiastischer Beifall in der voll besetzten Stiftskirche.«


Ein staunenswerter stimmlicher Kraftakt

Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln | Karfreitagskonzert 18.04.2014

Martin Bernklau (23.04.14 Stuttgarter Zeitung)

»Einer wurde am Ende dieses Sonderkonzerts in der Stiftskirche sogar lautstark gefeiert – trotz Karfreitag, dem stillen Feiertag. Aber eigentlich hatten alle solch aufbrandenden Applaus verdient, die in der Stunde der Kirchenmusik unter der höchst konzentrierten Leitung von Kantor Kay Johannsen an der Aufführung dieses apokalyptischen Mammutwerkes mitgewirkt hatten. (...) Das beste an Durchhalten auf höchstem Niveau lieferte der amerikanische Tenor Brenden Gunnell mit seiner nuancierten Erzähler-Partie des Johannes. Er hätte nicht erröten müssen im wiederholten Jubel des Publikums. Denn der war vollkommen verdient für diesen staunenswerten stimmlichen Kraftakt. Auch die bestechende Gestaltungskraft Kay Johannsens durfte zu Recht gefeiert werden.«


Schöner Klang und differenzierte Gestaltung

Brahms-Requiem ¦ 15./16. November 2013

Markus Dippold (November 2013 Stuttgarter Zeitung)

»(...) Homogen ist der Chorklang, sauber die Intonation, differenziert die dynamische Gestaltung. Dass die Stuttgarter Kantorei auch die große musikalische Geste beherrscht, zeigte sich in der voll besetzten Stiftskirche vor allem im sechsten Satz, den Johannsen als große Steigerung anlegt, die in der Phrase 'Der Tod ist verschlungen in den Sieg' kulminiert. (...) Dabei erfuhren die Sänger eine makellose Unterstützung durch die Stiftsphilharmonie, die mit schönem Klang und differenzierter Gestaltung immer wieder aufhorchen ließ.«


Konzentrierte Ruhe

Brahms-Requiem ¦ 15./16. November 2013

Dietholf Zerweck (November 2013 Ludwigsburger Kreiszeitung)

»(...) Unglaublich, wie die 90-stimmige Stuttgarter Kantorei das Pianissimo des Eingangschors mit Intensität füllte. (...) Ähnlich wie bei Joseph Haydns 'Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz' sind schwere, lastende Tempi die Grundlage dieses Requiems, und der Stiftskirchen-Kantor bringt sie mit konzentrierter Ruhe zum Klingen. Die Holzbläser malen die Paradiesvorstellung mit wunderbarer Klarheit, der Chor schafft gewaltige Spannungsbögen


Zu erleben ist eine Sternstunde

Brahms-Requiem ¦ 15./16. November 2013

Susanne Benda (November 2013 Stuttgarter Nachrichten)

»... Um Trost ... wird es fortan vor allem gehen. Das ist das Thema, die Idee, die Stuttgarts Stiftskantor Kay Johannsen am Freitag so zwingend über seine Deutung des viel gespielten Stücks legt, dass man meint, dieses lange nichtmehr so fein und so mitreißend und so intensiv durchdrungen gehört zu haben. Zu erleben ist eine Sternstunde. ... eine Darbietung, bei der Expression undintellektuelles Verstehen eins geworden sind.«

 


Ein hohes Maß an klanglicher Differenzierung

Dvorak: Stabat mater | Karfreitagskonzert 29.03.2013

Dietholf Zerweck (2.4.2013 Esslinger Zeitung)

»Die Binnenspannung in den einzelnen (...) Teilen des Werks in eindringlichen, kontrastreichen Ausdruck zu übertragen, verlangt von den Interpreten ein hohes Maß an klanglicher Differenzierung. Das gelang dem Dirigenten Kay Johannsen in der Stiftskirche mit seiner Stuttgarter Kantorei und der Stiftsphilharmonie Stuttgart auf beeindruckende Weise.«


Mit ruhig-unforcierter Souveränität und großer dynamischer Breite

Dvorak: Stabat mater | Karfreitagskonzert 29.03.2013

Helmut Fiedler (2.4.2013 Stuttgarter Nachrichten)

»Souverän steigert Kay Johannsen in der voll besetzten Stuttgarter Stiftskirche bereits die einleitende Chorpolyphonie des breit angelegten Andante con moto [...]. Stiftskantor Kay Johannsen dirigierte die Stiftsphilharmonie Stuttgart mit ruhig-unforcierter Souveränität und großer dynamischer Breite aus einem tragenden Pianissimo heraus. Heikle, plötzlich ohne instrumentale Begleitung zu singende A-capella-Stellen, die oft zu Angstpartien geraten, meisterte die fabelhafte Stuttgarter Kantorei sicher.«


Eine mitreißende Aufführung

Elgar: The Apostles / 11. November 2011

Verena Großkreutz (November 2011 Stuttgarter Nachrichten)

»Edward Elgars Oratorium "The Apostles" ist ganz großes Kino. Alle Möglichkeiten theatral sich gebärdender Musik kommen hier zum Einsatz: wild tobende Sturmmusik geht der Wasserbegehung Jesu voraus, der am Ende zu pompös jubilierendem Tuttigetöse gen Himmel fährt. Hier wollte einer erschüttern und aufrütteln - bis zum Trommelfellplatzen. Hierzlande hört man diese spätromantische Vertonung der Apostel- und Passionsgeschichte nur selten. Ein großes Verdienst also, dass sich ihr nun Kay Johannsen im Rahmen seiner Stiftsmusik widmete. Es wurde ein mitreißende Aufführung am Freitag in der Stiftskirche. Ob kontemplative Schilderung, sensible Seelengemälde oder Hochdramatik: Johannsen am Dirigierpult vereinte die gegensätzlichen Ebenen bruchlos und arbeitete die Schönheiten dieser harmonisch und instrumentatorisch so reichen Partitur glänzend heraus. Die Stiftsphilharmonie in Riesenbesetzung zog sofort in den Sog der Klänge, farbenreich und fein differenziert im Ausdruck sang die Stuttgarter Kantorei, ließ mal bodenständig Volkszorn aufflackern, mal ätherisch die Engel säuseln. Berührend entrückt die Frauenstimmen, wenn Petrus bitterlich weint. Wunderbar!" (...)«


Weitere Rezensionen

finden Sie auch auf der eigenen Webseite von Stiftskantor Kay Johannsen, und zwar zu den Bereichen Orgel & Cembalo, Dirigent sowie CDs. Die sehr umfangreiche Sammlung von Rezensionen reicht zurück bis in das Jahr 2005.


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