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Pressespiegel Kantorei
Zum Abschlusskonzert des Stiftsmusikfests mit Strawinsky, Bernstein, Poulenc (Juli 2008)
Dieses Programm bot der Stuttgarter Kantorei ausgiebig Gelegenheit, ein weiteres Mal das außergewöhnliche Chorniveau in Stuttgart unter Beweis zu stellen. Homogenität des Chorklangs und eine hoch entwickelte Pianokultur, Durchschlagskraft und stimmliche Beweglichkeit: All dies war gefordert und wurde auf überzeugende Weise eingelöst. (...) Das Konzert war der würdige Ausklang eines hoch ambitionierten Musikfests zum 50. Geburtstag der "Stunde der Kirchenmusik". Nach einem so hochkarätigen Fest wird man sich um die nächsten 50 Jahre dieser Konzertreihe keine Sorgen machen müssen. Stuttgarter Nachrichten (07/08)
Kay Johannsen hatte seine Ensembles hervorragend vorbereitet. Ob französische Farbenmusik, harte Klangeffekte a la "Le sacre du printemps" oder Elemente der russisch-orthodoxen Liturgie: Chor und Orchester, die in der "Psalmensinfonie" gleichberechtigt gegenüberstehen, arbeiteten die filigranen Strukturen sorgfältig heraus und fanden zu einem transparenten Klangbild zusammen. Hier zeigte die Stuttgarter Kantorei, die auf hohem Niveau sang, ihr besonderes Faible für weiche, irisierende Klänge im Piano. Und das Ensemble 94, das an diesem Abend durch viele junge Musiker ergänzt zum Sinfonieorchester angewachsen war, brachte die farbenreiche, durch die große Bläserbesetzung oft an Orgelsounds erinnernde Partitur eindrücklich zum Klingen. In Leonard Bernsteins "Chichester Psalms", die 1965 im Auftrag der Kathedrale in Chichester entstanden sind, kamen die effektvollen Kontraste trefflich zur Geltung: Die kontemplativen Abschnitte, die geprägt sind von der schlichten Melodik der jüdisch-liturgischen Musik, genauso wie die martialischen Ausbrüche und tänzerischen Passagen, die an die quirlige Rhythmik der "West Side Story" gemahnen. Zum Schluss gab es noch einen echten Schmachtfetzen: Francis Poulencs "Gloria" aus dem Jahre 1959, das eine recht fröhliche, lebendige Vertonung des liturgischen Textes darstellt und in süffiger Harmonik und impressionistisch-fließenden Klängen schwelgt. Esslinger Zeitung (07/08)
Zum A-cappella-Konzert der Stuttgarter Kantorei in der Stiftskirche Tübingen
Sicher geführt und zu Hochleistungen motiviert bildeten die einzelnen Stimmen unter der Leitung von Kay Johannsen einen beweglichen und dynamischen Klangkörper. Schwäbisches Tagblatt (12/07)
Zum A-cappella-Konzert der Stuttgarter Kantorei in Elsenfeld
Sehr dicht, sehr konzentriert zeigte sich ein Chor der Spitzenklasse mit 45 Sängerinnen und Sängern. Elegante leichte Intonation, hörbar an moderner Literatur geschult begeisterte selbst bei schwierigsten zeitgenössischen Kompositionen. (...) Flexibel, mit langem Atem bei breitem stilistischem Repertoire zeigte sich die Kantorei als vollendetes Werkzeug in der Hand des großartigen Dirigenten und Komponisten Kay Johannsen.
Main-Echo (12/07)
Händel "Israel in Egypt"
Für den Chor ... bedeutet der dreiteilige und beinahe pausenlose Einsatz eine Mutprobe im Marathon-Format. Die Stuttgarter Kantorei hat sie souverän bewältigt. (...) Dabei hat Johannsen seine Sängerscharen nicht nur auf hymnische Wucht und polyphone Klarheit getrimmt, sondern realisierte auch das Espressivo der Zurückhaltung samt einer bemerkenswerten dynamischen Elastizität. (...) Das Ensemble 94 gab den Orchesterpart mit markantem, bestens differenzierendem Streicherklang, der vor allem Händels stets signifikante Rhythmik scharf konturierte.
Esslinger Zeitung (11/07)
Wenn sich ein Chor Händels Oratorium "Israel in Egypt" zutraut und erarbeitet, spricht das für seine Qualität und für sein Selbstbewusstsein. Erstere war zu hören, Letzteres gerechtfertigt, als jetzt die Stuttgarter Kantorei unter der Leitung von Kay Johannsen das Stück in seiner dreiteiligen Fassung ... zur Aufführung brachte. Da es in diesem Stück vor allem um einen kollektiven Reflex auf den Auszug aus Ägypten geht, sind nicht weniger als 32 vier- bis achtstimmige Chorsätze zu bewältigen – eine Aufgabe, welche die in den Einzelstimmen sehr homogen wirkende, sehr klar sprechende Kantorei ganz hervorragend meisterte. Viel hatte Johannsen an der Balance der Stimmgruppen und an linearer Klarheit wie auch an klanglichen Wirkungen gearbeitet, und in Sätzen wie dem "Their bodies are buried in peace" oder dem wiederholten "The Lord shall reign" gelangte der Chor zu enorm ausdrucksstarken Momenten.
Stuttgarter Nachrichten (11/07)
Nun hat sich Kay Johannsen mit seiner Stuttgarter Kantorei und dem Ensemble 94 in der Stiftskirche dieser verkappten Oper gewidmet, mit dem nötigen Respekt vor dem Thema und mit jener Glut, die es braucht, um dem grandiosen Geschichtenerzähler Händel im rechten Maß nacheifern zu können. So wählte Johannsen für die Klage der Israeliten über den Tod Josephs ein fein austariertes Arsenal langsamer Tempi, um der quälenden, Unheil ahnenden Trauer Ausdruck zu verleihen. Johannsen verlangte viel von seinem Chor, unter anderem die Kunst des Wechsels zwischen mezza voce und volltönendem Register. Es sollte auf hohem Niveau gelingen. Dass Johannsen überdies mit größter Sorgfalt an der lautmalerischen Aussprache gefeilt hat, dass er das Orchester als Spiegelbild wie als Dialogpartner des Chors verstand, versetzte die Zuhörer im zweiten Teil "Exodus" in höchste Spannung, eine Spannung, die sich in Teil drei, "Moses' Lied", fortsetzen sollte - nicht zuletzt wegen der hervorragenden Solistenbesetzung.
Stuttgarter Zeitung (11/07)
Beethoven Missa solemnis
"Mit der Bitte um inneren und äußeren Frieden" diese Notiz Beethovens hat sich Johannsen offenbar zum Motto genommen. Er entwirft kein spektakelndes Glaubenstheater, übertreibt im Gloria nicht die Kontraste zwischen ekstatischem Gotteslob und verhaltenem Demutston. Er sucht im Benedictus nach Transzendenz, aber nicht nach Sentimentalität. Dabei konnte er sich auf seinen Chor, die Stuttgarter Kantorei, jederzeit verlassen. Deren Entwicklung ist immer wieder erstaunlich in der Stuttgarter Chorlandschaft ist sie mittlerweile eine feste Größe.
Stuttgarter Zeitung (11/06)
"Love songs" bei den Maulbronner Klosterkonzerten
Das Thema war die Liebe in den Variationen von Sehnsucht, Werbung, Schmerz und Abschied oder auch in derben, ironischen Liedern, wie man sie in England und Frankreich findet. Zu dem chorisch makellosen und schwebenden Klang der Stuttgarter Kantorei gesellte sich das "solistenensemble stimmkunst", von Kay Johannsen gegründet, das ein Beispiel für den perfekten Wohlklang der menschlichen Stimme gab. Der Chor bot ein farbiges Bild temperamentvoller, lyrischer und zauberhaft heiterer Madrigale, stets im Wechsel mit den Solisten, ein wahrhaft einnehmender Ohrenschmaus unter einer ebenso temperamentvollen, wie eindringlichen Leitung. Pforzheimer Zeitung (7/06)
Bach Messe h-Moll
"Was Nietzsche über die "Matthäuspassion" von J. S. Bach schrieb (Anm.: "Wer das Christentum völlig verlernt hat, der hört es hier wirklich wie ein Evangelium"), hätte er im Falle von dessen h-Moll-Messe gewiss nicht anders formuliert, wenn er eine so grandiose Aufführung hätte hören können, wie sie Kay Johannsen in der restlos ausverkauften Stiftskirche ... zu Wege gebracht hat. Mit ungewohnt zügigen, manchmal atemberaubenden Tempi ging Johannsen immer wieder an die Grenzen des Möglichen, was freilich nur bei einem so schlanken, beweglichen, homogen ausbalancierten Chorklang funktioniert, wie ihn die Stimmen der Stuttgarter Kantorei bieten. ... eine ergreifende Predigt in Tönen auch über konfessionell gebundene Verkündigung hinaus, ebenso wie ein musikalischer Höhepunkt des Stuttgarter Konzertlebens."
Stuttgarter Zeitung (4/06)
"Es ist immer wieder erstaunlich, wie eine gute Aufführung es schafft, die in Grundsubstanz und Entstehung so unterschiedlichen Sätze zur geschlossenen Einheit zusammenzubinden. (...) ... hier erlebte man einen von Kay Johannsen intensiv vorbereiteten und beeindruckend geleiteten Aufführungsapparat, der mit großer Konzentration, Inständigkeit und der Fähigkeit zur Versenkung musizierte. Bei der Stuttgarter Kantorei gefiel wieder die Leichtigkeit des Singens, der starke Ausdruck ohne scheinbare Anstrengung. Dennoch besaßen die Chöre durch das nicht nachlassende innere Engagement eine große Dichte, auch in den so anspruchsvollen Fugen. (...) Eine Aufführung, die durch Wahrhaftigkeit überzeugte und bewegte." Stuttgarter Nachrichten (4/06)
Verdi Requiem
"Um es vorweg zu sagen: Kay Johannsens Experiment, Verdis Requiem in der Stiftskirche aufzuführen, ist geglückt. Und es war auch noch eine Deutung eigener Art. (…) Gleich der Anfang des Requiems zeigte, um was es Johannsen und seinem Ensemble geht die Stille und endgültige Ruhe vorzuführen, aus der diese ersten, wie geflüsterten Worte des Werkes kommen. Wie genau und verstehbar die Stuttgarter Kantorei artikulierte!"
Stuttgarter Zeitung (11/05)
"… unter Kay Johannsens Leitung wurden jetzt bei Verdis Requiem in der Stiftskirche die unterschiedlichsten Gefühle zu Klang. Dazu trug das … exzellent besetzte Ensemble 94 ebenso bei wie die Stuttgarter Kantorei, die sowohl an einer präzisen Intonation als auch an der Feinvernetzung der Gesangslinien intensiv gearbeitet hatte. Bis hin zu den komplexen Fugen des Sanctus und des "Libera me" wurzelte die starke Wirkung der Aufführung in großer Klarheit der Darstellung."
Stuttgarter Nachrichten (11/05)
Bach „Matthäuspassion"
„Kay Johannsen vermochte schon den Eingangschor mit den Einwürfen des zweiten Chores und dem eingefügten Choral in vortrefflicher Balance zu halten. Überhaupt zeichnete Johannsens Aufführung eine stimmige Ausgewogenheit aus. Die Volkschöre, geschliffen präzise, zeigten den geforderten aufgebrachten Gestus. Der zweite Chor wusste mit seinen Einwürfen durch lyrische Geschmeidigkeit für sich einzunehmen. Die Choräle hielt Johannsen in einem ganz individuellen, biegsam ausformuliertem Fluss.“
Stuttgarter Nachrichten (3/05)
„Dynamisch sehr ausdifferenziert, erreichte der Dirigent ... in den Chorälen eine seltene Übereinstimmung von Ausdrucksgehalt und Klang“
Stuttgarter Zeitung (3/05)
Bruckner „Messe e-Moll“ und Rihm „Maximum est unum“ zu Bruckner
„Diese fein irisierende Farbigkeit war denn auch das Gravitätszentrum, von dem ausgehend die Kantorei und das Instrumentalensemble, stets hervorragend phrasierend, die himmelwärts strebende Klangskulptur Bruckners modellierten“.
Zu Rihm: „Der Kantorei wie dem Ensemble 94 und der Organistin Won Sun Park ist das Kompliment zu machen für einen Klang, der das Wort zu etwas körperlich Erfahrbarem werden ließ und zutiefst berührte.
Stuttgarter Zeitung (1/05)
A-cappella-Konzert mit Werken von Brahms, Bruckner, Reger
„Romantische Musik heute aufzuführen, bedarf einer gewissen Übersetzung, da uns ihr oft überstarker Empfindungslaut fremd geworden ist. Genau das war das Anliegen dieser Stunde. Hier fehlten jede Klangschwelgerei und jede Überbetonung, das Singen gab sich eher dezent und bewusst, dynamisch sehr frei beweglich, und doch mit einer großen inneren Spannung. Die Linien wurden mit großem Atem und einem sehr wandlungsfähigen, homogenen Chorklang ausgefüllt. Alles blieb im Fluss, nicht zuletzt auch durch Johannsens außerordentlich fließende Dirigierbewegungen.“
Stuttgarter Nachrichten (11/ 04)
Händel „Solomon“
„Ein besonders kluger Trick utopischer Werke ist diese massive Überzeichnung auch deshalb, weil sich auf diese Weise viel besser zeigen lässt, was in der Realität nicht vorhanden ist das Ausgeblendete und Nichtgesagte bildet somit den eigentlichen Kern des Werks. Für die Interpreten bedeutet dies, dass es umso genauer hinzuhören gilt auf das, was die Musik hier bewältigen und buchstäblich verschleiern muss, um trotz der bitteren Realität so schön zu sein, wie sie ist. Es ist Johannsen, seinem Chor und dem auf historischen Instrumenten spielenden Ensemble 94 hoch anzurechnen, dass sie bei aller Festlichkeit die Lust an genau dieser Art von Genauigkeit ausstrahlten ...“
Stuttgarter Zeitung (6/04)
Martin „Golgotha“
„Auch die Stuttgarter Kantorei zeigt enorme Ausdrucksbreite.“ „Die vorbildliche Intonation und die Homogenität der Stimmgruppen tragen zum hohen Niveau dieser Aufführung bei.“
Stuttgarter Nachrichten (4/04)
Mendelssohn „Elias“
„Jubel nach einer überwältigenden Aufführung von Mendelssohns Oratorium „Elias“ gab es in der ausverkauften Stiftskirche. Kay Johannsen hatte es verstanden, seine Stuttgarter Kantorei, das Ensemble 94 und das Solistenteam perfekt in die inhaltliche Dramatik des Stoffes hineinzuziehen. Alles hatte im Werkganzen seinen angemessenen Stellenwert.“
„Ein grandioses Werk in einer grandiosen Interpretation.“
Stuttgarter Nachrichten (11/03)
„Wie es überhaupt faszinierte, mit welcher Differenziertheit Johannsen hier Mendelssohns vielschichtiges Oratorium gestaltete, wie er das weite Spektrum aufschloss. An der historischen Aufführungspraxis orientiert, animierte er sein Ensemble 94 zu einem schlanken, pulsierenden Ton.“ „Einen entscheidenden Anteil am Gesamteindruck hatte der (von Johannsen glänzend präparierte) Chor. Diese Stuttgarter Kantorei ist in den letzten Jahren von Aufführung zu Aufführung besser geworden und braucht sich mittlerweile auch vor der etablierten Konkurrenz nicht mehr zu verstecken: Von dramatischer Attacke in den Turbachören bis zu samtweichem Glanz in den Chorälen zeigte sie hier ihre ganze Bandbreite. Eine nachhaltig beeindruckende Aufführung, die vom Publikum in der restlos ausverkauften Stiftskirche mit Begeisterung gefeiert wurde.“
Stuttgarter Zeitung (11/03)
Franz Schmidt "Das Buch mit sieben Siegeln"
beim Europäischen Musikfest Stuttgart 2003
„... bestens einstudierte Kantorei ...“ „Die Besucher ... waren restlos begeistert und feierten Chor, Orchester .... frenetisch“.
Schwäbisches Tagblatt (8/03)
„Die Stuttgarter Kantorei bewältigte die harmonisch horrend schweren, kontrapunktisch vertrackten Chöre mit Bravour“
Stuttgarter Zeitung (8/03)
Werke von J.S.Bach beim Eröffnungskonzert der Stiftskirche
„Vorzüglich war die Transparenz, die der klar artikulierende Chor im Eingangschor der Kantate 172 erreichte, fein und ohne jeden Druck pulsierten die Vokal- und Instrumentalstimmen. Trotz der Chorfülle flexibel genug zeigte sich die Stuttgarter Kantorei in der zügig genommenen Motette „Singet dem Herrn“. Feingliedrig hatte Johannsen den Choral im Mittelteil ausphrasieren lassen, mit klaren Konturen hatte er dem jubelnden Schlussteil Profil verliehen.“
Stuttgarter Nachrichten (7/03)
Schubert Messe Es-Dur
„Johannsens Stuttgarter Kantorei zeigte sich in allen Stimmlagen als biegsamer, disziplinierter Klangkörper“ Stuttgarter Nachrichten (4/03)
Bach Weihnachtsoratorium I-VI
„Die gut drei Stunden vergingen vor allem deswegen wie im Fluge, weil der Chor an diesem Konzertabend seine musikalische Spitzenposition in Stuttgart und darüber hinaus bekräftigte“ „Genaue Aussprache, im Zweifel eher zierlicher als üppiger Gesangston und zügige Tempi steigern sich beispielsweise im gefürchteten „Ehre“-Chor zu rekordverdächtiger Präzision.“ Stuttgarter Zeitung (12/02)
„Jauchzet, frohlocket! Wenn das so geschieht wie jetzt in der Leonhardskirche bei der Aufführung der sechs Kantaten durch die Stuttgarter Kantorei, dann darf den Zuhörern wirklich nach Jubel zu Mute sein: So genau gliedert der Dirigent Kay Johannsen die Musik, so lebendig formt er ihr Atmen und ihren Puls. Sprachbewusst vor allem ist diese Darstellung das gilt für die musikalische Gestaltung ebenso wie für die Formung der akkurat artikulierten Texte. Und bei den Chorälen, deren Schlichtheit schwer erarbeitet werden muss, erreicht die Kantorei ein Höchstmaß an Ausdruck, ohne dass dieser je aufgesetzt und künstlich wirkte.“ Stuttgarter Nachrichten (12/02)
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Kantorei 1
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Kantorei 2
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