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Die Stuttgarter Kantorei Die Stuttgarter Kantorei wurde 1994 von Stiftskantor Kay Johannsen gegründet. Ein Schwerpunkt des Chores liegt auf Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Dies führte zuletzt zur Einladung in das Oriental Art Center Shanghai und in die Forbidden City Concert Hall Beijing, wo die Stuttgarter Kantorei im Juni 2010 Carl Orffs Carmina burana sang. Weitere Stationen waren die Berliner Philharmonie oder das Lucerne Festival 2004, wo die Stuttgarter Kantorei zusammen mit dem Akademiechor Luzern und den Berliner Symphonikern das Oratorium Golgotha von Frank Martin aufführte. Beim Stiftsmusikfest 2008 erklangen chorsymphonische Werke von Strawinsky, Bernstein und Poulenc. Im Karfreitagskonzert 2007 führte die Kantorei Schönbergs letzte Komposition, den Modernen Psalm, sowie zwei symphonische Psalmen von Alexander von Zemlinsky auf. Bei den Luzerner Mozart-Tagen 2005 erklangen neben Bruckners Messe e-Moll Wolfgang Rihms Maximum est unum, dessen Stuttgarter Erstaufführung 2002 auf dem Programm gestanden hatte. Eines der größten Chorwerke des 20. Jahrhunderts, das Buch mit sieben Siegeln von Franz Schmidt, sang die Stuttgarter Kantorei zusammen mit dem Ensemble 94 im Jahr 2000 in Stuttgart und im Jahr 2003 zusammen mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg beim Europäischen Musikfest 2003. Uraufführungen der Oratorien Bergpredigt und Credo von Axel Ruoff erklangen bei den Evangelischen Kirchentagen in Stuttgart 1999 und Berlin 2003, weitere Uraufführungen von Kim und Schanderl beim Festival Europäische Kirchenmusik in Schwäbisch Gmünd 2001 sowie Sternverdunkelung von Peter Förtig in Stuttgart und Tübingen im Jahr 2000. Weitere Konzertreisen führten den Chor unter anderem nach Hamburg, Bremen und Lausanne. Die Aufführung von Vokalwerken J. S. Bachs mit der Stiftsphilharmonie Stuttgart (meist auf Barockinstrumenten) bildet einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit des Chores. Daneben wird auch das klassische Repertoire für Chor und Orchester mit Werken von Monteverdi über Händel, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Brahms, Bruckner, Verdi und Elgar gepflegt. Große Beachtung fand die Aufführung der Grande Messe des Morts von Hector Berlioz beim Festival Europäische Kirchenmusik in Schwäbisch Gmünd im August 2009. Im Bereich der Chormusik A-cappella sind Werke von Brahms, Schumann, Bruckner, Elgar, Reger, Debussy, Schönberg, Kodaly, Britten, Martin, Poulenc, Schnebel und Orbán zu nennen. Beim renommierten Deutschen Chorwettbewerb gewann die Stuttgarter Kantorei 2006 in Kiel einen 1. Preis und war damit zugleich der beste teilnehmende Chor Baden-Württembergs in allen Kategorien. Schon zuvor war die Arbeit der Stuttgarter Kantorei durch Preise bei den Landeschorwettbewerben 1997, 2001 und 2005 gewürdigt worden. Dokumentiert sind zahlreiche Aufführungen durch Rundfunkmitschnitte (z.B. Schönberg Moderner Psalm und Zemlinsky Psalmen 2007, davor unter anderem Frank Martin Golgotha in Stuttgart sowie mit Radio Basel in Luzern, Italien Barock beim Europäischen Musikfest) sowie Fernsehübertragungen aus dem Ulmer Münster und der Stuttgarter Stiftskirche (zuletzt im Mai 2009 zum Jubiläum "475 Jahre Reformation in Württemberg"). Als erste CD erschien Ende 2009 die Messe As-Dur von Franz Schubert beim Carus-Verlag als Koproduktion mit dem SWR. Diese Einspielung erhielt in der internationalen Fachpresse hervorragende Besprechungen. Als nächste große Aufführung steht Mahlers Symphonie Nr. 2 auf dem Programm der Stuttgarter Kantorei. Sie erklingt in Sonderkonzerten am Karfreitag und Karsamstag 2011. Möglich ist die umfangreiche und intensive Arbeit der Stuttgarter Kantorei durch ein außerordentliches Engagement der ausgewählten Sängerinnen und Sänger sowie durch eine musikalische wie stimmliche Vorbildung und Begleitung. Interessierte Sängerinnen und Sänger können sich wegen eines Vorsingtermins an das Büro der Stiftsmusik Stuttgart (0711 / 226 55 81 oder info@stiftsmusik-stuttgart.de) wenden.
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| Die Stuttgarter Kantorei wurde 1994 von Stiftskantor Kay Johannsen gegründet und verfügt inzwischen über ein breites Repertoire in der oratorischen wie in der A-cappella-Literatur. Die konsequente Beschäftigung mit Werken des 20. und 21. Jahrhunderts führte zu Einladungen wie jüngst in die Berliner Philharmonie oder zum Lucerne Festival 2004, wo die Stuttgarter Kantorei zusammen mit dem Akademiechor Luzern und den Berliner Symphonikern das Oratorium Golgotha von Frank Martin sang. Bei den Luzerner Mozart-Tagen 2005 wird der Chor unter anderem mit Wolfgang Rihms Maximun est unum zu hören sein, dessen Stuttgarter Erstaufführung im Jahr 2002 auf dem Programm gestanden hatte. Eines der größten Chorwerke des 20. Jahrhunderts, das Buch mit sieben Siegeln von Franz Schmidt, sang die Stuttgarter Kantorei zusammen mit dem Ensemble 94 im Jahr 2000 in Stuttgart und im Jahr 2003 zusammen mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg beim Europäischen Musikfest 2003. In 2005 wird der Chor dieses Werk mit den Stuttgarter Philharmonikern unter der Leitung von Gabriel Feltz in Münsterschwarzach wieder aufnehmen. Uraufführungen der Oratorien Bergpredigt und Credo von Axel Ruoff erklangen bei den Evangelischen Kirchentagen in Stuttgart 1999 und Berlin 2003, weitere Uraufführungen von Kim und Schanderl beim Festival Europäische Kirchenmusik in Schwäbisch Gmünd 2001 sowie Sternverdunkelung von Peter Förtig in Stuttgart und Tübingen im Jahr 2000. Weitere Konzertreisen führten den Chor unter anderem nach Hamburg, Bremen und Lausanne. |